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Häufig gestellte Fragen FAQ

Was versteht man unter Unterhaltsreinigung?

Unter Unterhaltsreinigung versteht man die regelmäßige, wiederkehrende Reinigung von Gebäuden und Räumen, damit Sauberkeit und Hygiene dauerhaft erhalten bleiben.

Typische Arbeiten sind zum Beispiel:

  • Staubsaugen und Wischen von Böden
  • Reinigung von Oberflächen und Möbeln
  • Reinigung und Desinfektion von Sanitärbereichen
  • Reinigung von Küchen und Gemeinschaftsräumen
  • Entleeren von Papierkörben und Abfallbehältern
  • Abstauben
  • Reinigung von Türen, Griffen und anderen häufig berührten Flächen

Die Unterhaltsreinigung findet je nach Bedarf täglich, mehrmals pro Woche oder in anderen regelmäßigen Intervallen statt. Typische Einsatzorte sind Büros, Praxen, Schulen, Treppenhäuser, Geschäfte oder öffentliche Gebäude.

Kurz gesagt: Unterhaltsreinigung ist die laufende Standardreinigung eines Gebäudes, im Gegensatz etwa zur Grundreinigung, bei der in größeren Abständen besonders gründlich gereinigt wird.

Was sind die Arbeitsschritte einer professionellen Glasreinigung?

Bei einer professionellen Glasreinigung werden Glasflächen systematisch gereinigt, um Schmutz, Staub, Fett, Fingerabdrücke und andere Ablagerungen möglichst streifen- und rückstandsfrei zu entfernen.

Ein typischer Ablauf sieht so aus:

  • Arbeitsbereich vorbereiten – Zugänglichkeit prüfen, empfindliche Flächen schützen und bei Bedarf Möbel oder Gegenstände entfernen.
  • Groben Schmutz entfernen – Staub, Spinnweben und lose Verschmutzungen von Glas, Rahmen und Fensterbänken beseitigen.
  • Rahmen und Fensterbänke reinigen – Rahmen, Falze und Fensterbänke werden je nach vereinbartem Leistungsumfang gereinigt.
  • Glasfläche einwaschen – Reinigungslösung mit Einwascher oder Schwamm gleichmäßig auftragen und Verschmutzungen lösen.
  • Hartnäckige Verschmutzungen bearbeiten – beispielsweise anhaftende Rückstände oder Insektenreste vorsichtig lösen.
  • Glas abziehen – Das Schmutzwasser wird mit einem professionellen Fensterabzieher möglichst streifenfrei entfernt.
  • Ränder und Ecken nacharbeiten – Verbliebene Feuchtigkeit und Rückstände mit einem geeigneten Tuch aufnehmen.
  • Kontrolle und Nachreinigung – Glasflächen auf Streifen, Flecken und verbliebene Verschmutzungen kontrollieren und gegebenenfalls nacharbeiten.

Bei schwer erreichbaren Glasflächen kommen zusätzlich beispielsweise Teleskopstangen, Reinwassersysteme, Arbeitsbühnen oder andere geeignete Zugangstechniken zum Einsatz.

Was bedeutet das 4-Farben-System in der Reinigung?

Das 4-Farben-System in der Reinigung ist ein Hygienekonzept, bei dem Reinigungstücher, Schwämme und teilweise auch andere Reinigungsutensilien unterschiedlichen Farben und Einsatzbereichen zugeordnet werden. Dadurch soll verhindert werden, dass Keime und Verschmutzungen von einem Bereich in einen anderen übertragen werden.

Eine verbreitete Zuordnung ist:

  • Rot – WC-Bereich: Toiletten, Urinale und unmittelbar angrenzende Bereiche.
  • Gelb – Sanitärbereich: Waschbecken, Armaturen, Duschen, Fliesen und andere Sanitärflächen außerhalb des WC-Bereichs.
  • Blau – allgemeine Oberflächen: Möbel, Türen, Schreibtische, Fensterbänke und andere Einrichtungsgegenstände.
  • Grün – Küchen und Lebensmittelbereiche: Küchen, Arbeitsflächen und Bereiche, in denen mit Lebensmitteln gearbeitet wird.

Warum ist das wichtig? Ein rotes Tuch, mit dem eine Toilette gereinigt wurde, wird beispielsweise nicht anschließend für ein Waschbecken oder einen Schreibtisch verwendet. Das Farbsystem reduziert so das Risiko einer Kreuzkontamination und erleichtert Mitarbeitern die eindeutige Zuordnung der Reinigungsutensilien.

Warum reinigt man in der Gebäudereinigung nicht mit klarem Wasser?

In der Gebäudereinigung wird klares Wasser durchaus verwendet, aber für viele Verschmutzungen reicht es allein nicht aus.

Der Hauptgrund ist, dass Wasser insbesondere Fette, Öle und bestimmte festhaftende Verschmutzungen nur schlecht lösen kann. Reinigungsmittel enthalten Wirkstoffe wie Tenside, die die Oberflächenspannung des Wassers herabsetzen. Dadurch kann die Reinigungslösung die Oberfläche besser benetzen, Verschmutzungen lösen und diese im Wasser binden.

Außerdem werden Reinigungsmittel je nach Anwendungsbereich gezielt eingesetzt, zum Beispiel gegen Kalkablagerungen im Sanitärbereich oder Fettverschmutzungen in Küchen.

Wichtig ist aber auch: Mehr Reinigungsmittel bedeutet nicht automatisch bessere Reinigung. Eine Überdosierung kann Rückstände und Schlieren hinterlassen und Oberflächen belasten. Deshalb werden professionelle Reinigungsmittel entsprechend der Herstellerangaben dosiert.

Eine Ausnahme sind beispielsweise professionelle Reinwassersysteme für die Glas- und Fassadenreinigung. Hier wird speziell aufbereitetes bzw. entmineralisiertes Wasser ohne Reinigungsmittel eingesetzt, weil es Schmutz aufnehmen und anschließend rückstandsfrei trocknen kann.

Was ist eine Grundreinigung?

Eine Grundreinigung ist eine besonders gründliche und intensive Reinigung, bei der auch hartnäckige Verschmutzungen und Rückstände entfernt werden, die bei der regelmäßigen Unterhaltsreinigung nicht vollständig beseitigt werden.

Typische Arbeiten einer Grundreinigung sind beispielsweise:

  • Entfernen hartnäckiger Verschmutzungen und Ablagerungen
  • Intensive Reinigung von Böden und Bodenbelägen
  • Entfernen alter Pflege- oder Beschichtungsrückstände
  • Gründliche Reinigung von Ecken, Kanten und schwer zugänglichen Bereichen
  • Intensive Reinigung von Türen, Rahmen, Heizkörpern oder anderen Oberflächen
  • Je nach Bodenbelag anschließende Pflege oder Neubeschichtung

Der wesentliche Unterschied: Die Unterhaltsreinigung findet regelmäßig statt und erhält die laufende Sauberkeit. Eine Grundreinigung wird dagegen in größeren Abständen oder bei besonderem Bedarf durchgeführt und geht deutlich stärker in die Tiefe.

Beispiel: Ein Boden wird bei der Unterhaltsreinigung regelmäßig gewischt. Bei einer Grundreinigung werden zusätzlich festhaftende Verschmutzungen und gegebenenfalls alte Pflegemittelschichten entfernt und der Boden anschließend neu gepflegt.

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